Krämer Stiftung https://xn--krmer-stiftung-6hb.de Winnenden Mon, 13 Apr 2026 13:15:00 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/wp-content/uploads/2026/04/cropped-Kramer_Bau_Faicon-removebg-preview-32x32.png Krämer Stiftung https://xn--krmer-stiftung-6hb.de 32 32 Unsere Unterstützung beim Weihnachtskonzert https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/unsere-unterstutzung-beim-weihnachtskonzert/ Sun, 12 Apr 2026 21:37:56 +0000 https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/?p=15631

Mit dem „Dettinger Te Deum“ von Georg Friedrich Händel und dem „Magnificat“ von John Rutter hat die Winnender Kantorei in ihren Weihnachtskonzerten am Wochenende einen ungewöhnlichen Programmschwerpunkt gesetzt. Lobgesang aus alter und neuer Zeit war in den voll besetzten Kirchenbänken der Schlosskirche an zwei Abenden zu hören. Einander gegenübergestellt wurden ein
Meisterwerk von Händel in englischer Sprache aus dem Jahr 1743 und ein Meisterwerk von Rutter in lateinischer und englischer Sprache aus dem Jahr 1990. Kirchenmusikdirektor Gerhard Paulus dirigierte die festlichen Hymnen „Dich Gott loben wir“ und „Meine Seele preiset den Herrn“ mit in Teilen fünf- und sechsstimmigen Chorpartien ruhig, mit sicherer Hand und großer Zugewandtheit. Hans-Dieter Baumgärtner berichtet.

Herrlich jubelnd und in markanten Kontrasten tönte die Musik in Händels Te Deum, denn die Dankbarkeit der Sieger nach dem Gefecht bei Dettingen wurde in Händels Text und Noten zum Lob Gottes: „We praise the Lord“. Zur klanglichen Prachtentfaltung des Te Deums trugen wesentlich die Streicher des Collegium Musicum sowie insbesondere die Bläsersolisten bei. Mit professioneller Dynamik wurde der Chor in wichtigen Partien ausgeglichen begleitet, aber mit Pauken und Trompeten wurde auch im festlichen Tutti musiziert. Holz- und Blechbläser, Streicher und alle Stimmen des Chors trugen engverwoben im Forte wie im Piano die Botschaft des Lobgesangs ergreifend in den ganzen Kirchenraum. Wunderbare Passagen, wenn die Männerstimmen kräftig über hellen Streicherklängen intonieren, wenn sich die Stimmen des Chores fugenartig Einwürfe zurufen, wenn das Orchester im kammermusikalischen Duktus mit den hervorragenden Solistinnen und Solisten präzise musiziert und schließlich Trompeten und Solo-Bass einander kunstvoll und doch unbeschwert begegnen. Im langen Moment der andächtigen Stille vor dem Applaus schien Ehrfurcht auf, vielleicht wie damals in der‚ Schlosskirche‘ des englischen Königs vor über 250 Jahren.

Textliche und musikalische Motive brillant verarbeitet

Und dann Musik aus einer anderen Zeit, aus einer anderen Welt. Rhythmisch effektvoll entführte und verführte John Rutter schon in den ersten Tönen seine Zuhörerschaft. Sein Magnificat gefällt, aber nicht weil es gefällig ist, sondern weil textliche und musikalische Motive brillant verarbeitet sind. Anspruchsvoll und farbenfroh-lebendig instrumentiert, ja gar fröhlich war dieses vorweihnachtliche Dankgebet der Maria, in dem besonders das Schlagwerk sich ausgezeichnet entfalten durfte. Durch die Flexibilität in der gesanglichen Gestaltung konnte der Chor der kompositorischen Vielfalt des Werkes unter der Leitung von Gerhard Paulus in überzeugender Weise gerecht werden. Die konzentrierten Sängerinnen und Sänger, folgten ihrem Dirigenten im akustisch herausfordernden Chorraum aufmerksam. Wunderbare Passagen, wenn der Chor vor dem hohen Gesprenge des Altars sicher und eindrucksvoll zu hören ist, wenn sich die herrliche Stimme der Sopranistin mit den Klängen der Harfe im innigen Dialog zauberhaft
verbindet und wenn im abschließenden prägnanten „Gloria“ Chor und Orchester den Kirchenraum erneut mit voller Präsenz erfüllen.

Der feierliche Rahmen vor dem Altar in der Schlosskirche, ein großer und stimmmächtiger Chor, ein festlich besetztes Orchester und wunderbare Solistinnen und Solisten, all das zog die Zuhörer in den Bann. Keine ehrfurchtsvolle Stille nach dem furiosen Finale, sondern fröhliches Lachen und Applaus mit erhobenen Händen – Dank für eine Musik zum Lob Gottes und zur großen Freude der Menschen.

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Ein Soccer Court mitten in der Stadt https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/ein-soccer-court-mitten-in-der-stadt/ Sun, 12 Apr 2026 10:44:08 +0000 https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/?p=15647

Tolle Nachricht für alle Freizeit-Kicker: Mitten in Winnenden entsteht bald ein kleines Fußballfeld mit Kunstrasen, Toren, Banden und Fangnetzen – neudeutsch Soccer Court genannt. Die Idee besteht schon länger, nur hatte sich bislang kein geeigneter Platz dafür gefunden. Jetzt machen die Verantwortlichen aus der Not eine Tugend: Sie errichten den Fußball-Käfig auf dem Kronenplatz. Dort, wo eigentlich längst ein neues Wohn- und Geschäftshaus stehen sollte und aktuell Baugeräte und -material lagern. Drei Winnender Stiftungen finanzieren den Pop-up-Spaß.

15.000 Euro gibt die Hinger-Stiftung, 10.000 Euro steuert die Bürgerstiftung bei, 5000 Euro fließen von der Karl-Krämer-Stiftung an die Stadt. Deren Ausgaben liegen für die 30.000 Euro teure Anlage also bei null Euro. Nur ein Unterstand und Sitzgelegenheiten zum Umziehen und Verschnaufen (Kostenpunkt: 15.000 Euro) sind noch nicht gegenfinanziert. Bürgermeister Jürgen Haas sagt beim Vorort-Termin, Spenden dafür seien sehr willkommen. Für die Beiträge der Stiftungen sei die Stadtverwaltung sehr dankbar, so Thomas Pfeifer, Leiter des Amts für Jugend und Familien.

Pop-up-Feld wird noch vor den Sommerferien aufgebaut

Noch vor den Sommerferien, die Ende Juli beginnen, soll das sieben auf zehn Meter große Kleinspielfeld aufgebaut werden. Es passe optimal auf den Schotterbereich an der Bahnhofstraße neben der Kastenschule, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Der Soccer Court wird öffentlich zugänglich sein. Thomas Pfeifer sagt: „Das ist sinnvoll für Kinder, die hier kicken wollen. Wir schauen dann mal, ob wir es doch irgendwie regulieren müssen.“ Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil des Standorts neben der zentralen Lage mitten in der Stadt: Das Hauptquartier der mobilen Jugendarbeit (genannt: MOBS) befindet sich nur wenige Schritte entfernt. Die Sozialarbeiter dort werden gewiss ein Auge auf das Fußballfeld haben.

Jürgen Haas erzählt, der Wunsch nach einem solchen Angebot stamme von den Jugendlichen in der Stadt selbst. Mit den Problemen auf dem Adlerplatz durch pöbelnde Halbstarke und viel Müll im vergangenen Jahr sei von der anderen Seite her der Druck gestiegen, adäquate Treffpunkte für junge Menschen in Winnenden zu schaffen. Beim Soccer Court könnten Jugendliche sich begegnen, entfalten, ihre Freizeit aktiv gestalten. Darüber freut sich auch Jugendgemeinderat Merdan Cakir: Es gebe kaum Orte für Jugendliche in der Stadt, sagt er, und zum Kicken wichen manche bisher nach Leutenbach aus.

Wenn Kreisbau und Schatz loslegen, müssen Kicker weichen

Einen Standort für das Kleinspielfeld zu finden, ist laut Bürgermeister Haas gar nicht so einfach gewesen. Mal war eine favorisierte Fläche zu abschüssig, mal baurechtlich nicht geeignet. Die Schotterfläche am Kronenplatz, auf der zuletzt Autos parkten, ehe sie zum Baustellen-Lager wurde, ist freilich kein Standort für immer. Denn: Auch wenn sich das Bauprojekt mehrfach verzögert hat, so gibt es noch immer den Plan, hier ein Wohn- und Geschäftshaus zu errichten. Die Kreisbaugesellschaft Rems-Murr und die Schorndorfer Schatz-Gruppe hatten vor circa einem halben Jahr angekündigt, im Herbst 2026 loszulegen. Arg viel länger dürfen sie auch gar nicht warten, den vertraglich ist ihnen eine Frist gesetzt: der 31. Dezember 2026. Ist bis dahin keine Baustelle eingerichtet, fällt das Grundstück zurück an die Stadt. Wobei diese Frist schon mehrfach verlängert wurde.

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Wechsel im Vorstand der Karl-Krämer-Stiftung https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/wechsel-im-vorstand-der-karl-kramer-stiftung/ Sat, 11 Apr 2026 13:00:37 +0000 https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/?p=15656

Personeller Wechsel an der Spitze der Karl-Krämer-Stiftung: Horst Schönfeld folgt auf Horst Becker, der viele Jahre die Stiftungsgeschäfte führte. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Stiftung. Deren Zweck ist die Förderung von Kunst und Kultur, des Sports, Landschafts- und Denkmalschutz und der Seniorenpflege in Winnenden. „Es handelt sich damit um eine der ältesten und finanzstärksten privaten Stiftungen in der Stadt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Viele Projekte im Laufe der Jahre unterstützt

Mit Spenden und Zuschüssen bedachte die Stiftung im Laufe der Jahrzehnte viele Projekte, unter anderem das Feuerwehrmuseum, den Um- und Ausbau der Alten Kelter, den Neubau der Trudel-Krämer-Rollsporthalle und den Neubau des Sportparks der SV Winnenden. Unterstützt worden sei auch die Volkshochschule, die Musik- und Kunstschule, die Kirchenmusik, insbesondere die Kantorei, das Konzertorchester und die Konzerttage der Stadt. Für ihr Engagement in der Stiftung erhielten Horst Becker und Michael Kögel am Neujahrsempfang der Stadt im 2024 jeweils die Bürgermedaille in Bronze.

Anfang Mai gab Horst Becker nun sein Vorstandsamt weiter an Horst Schönfeld. Einstimmig stimmte der Stiftungsbeirat dem Vorschlag zu. Der in Birkmannsweiler verwurzelte Horst Schönfeld nahm kürzlich seine Tätigkeit im Stiftungsvorstand an der Seite von Michael Kögel auf. Durch seine langjährige Tätigkeit als stellvertretendes Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Waiblingen, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Augsburg sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender Sparkasse Schwaben-Bodensee bringt er Fachwissen und Führungserfahrung mit.

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Kabinentrakt renoviert dank unserer Spende https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/kabinentrakt-renoviert-dank-unserer-spende/ Fri, 13 Mar 2026 13:11:24 +0000 https://xn--krmer-stiftung-6hb.de/?p=15664

Der SV Hertmannsweiler hat Grund zur Freude: Dank einer Spende der Karl-Krämer-Stiftung in Höhe von 10.000 Euro aus dem Jahr 2024 und der tatkräftigen Unterstützung der Lehrlingsabteilung der Paulinenpflege Winnenden erstrahlt der untere Kabinentrakt des Vereinsheims in neuem Glanz. Das teilt Vorstand Josip Ljubas mit.

Um die Renovierungsarbeiten optimal umzusetzen, habe sich der Verein kompetente Partner an die Seite geholt: Die Paulinenpflege mit ihren Fachabteilungen für Maler und Schreiner hat die Baumaßnahmen mit Bravour gemeistert. In enger Zusammenarbeit wurden zunächst die alten Bänke und Kleiderhaken von den Vereinsmitgliedern demontiert und in der Werkstatt der Paulinenpflege in Winnenden fachgerecht überarbeitet und neu lackiert.

Zierstreifen in Rot

Währenddessen haben die Malerlehrlinge unter der Leitung von Malermeister Säckel den kompletten unteren Kabinentrakt auf Vordermann gebracht: Wände wurden ausgebessert, Türrahmen geschliffen und neu lackiert. Ein abschließender Zierstreifen in Rot verleiht den letzten Schliff

Jugend nutzt den Kabinentrakt

Die acht neuen Türen, die Mitarbeiter der Schreinerei Negele lieferten, haben die Mitglieder Armin Rummelspacher und Rainer Roll fachgerecht eingebaut. Der Kabinentrakt wird hauptsächlich von der SVH-Jugend genutzt.

Die Karl-Krämer-Stiftung, die seit 1982 besteht, unterstützt mit ihrer Arbeit zahlreiche Projekte in Winnenden, darunter auch den SV Hertmannsweiler.

Auch andernorts geht es voran

Mit diesem Projekt hat der SV Hertmannsweiler einen wichtigen Schritt bei der Renovierung seines Vereinsheims gemacht. Bereits begonnen hat der Verein außerdem mit der Verschönerung der Terrasse vor der Vereinsgastronomie. Die Fertigstellung bis zur Saisoneröffnung sei gesichert.

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